Die Amtsschreibermühle

Herrschaftliches Anwesen im Grünen

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Wie auch einige andere Mühlen, gehörte die Amtsschreibermühle - eine der herrschaftlichsten Mühlen - im 16. Jahrhundert zum Kloster Eisenberg. Ihr Aussehen glich einem Gutshaus und man pflegte dort eine gehobene Gastronomie.

Einige Jahrhunderte später legte der Chemiker und Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald 1912 den Grundstein für ein aufsehenerregendes Experiment. Er war überzeugt, dass die Industrialisierung die Menschen körperlich und geistig verkümmern ließe. Deshalb kaufte Wilhelm Ostwald die Mühle und das dazugehörige Land und errichtete bald darauf die Siedlung "Unesma". Unesma heißt soviel wie die Erste. Die Bewohner versorgten sich mit selbst erwirtschafteten Erzeugnissen und den Erträgen aus einer eigenen Druckerei. Sein Ziel war es, die Einheit von Geist und Natur zu schaffen. Zu Beginn war das Experiment ein voller Erfolg!

Schließlich führten wirtschaftliche Probleme dazu, dass die Siedlung nicht länger als anderthalb Jahre bestand. Dennoch verblieb die Amtsschreibersmühle in Besitz der Familie Ostwald. Durch einen Brand 1926 wurde die Mühle zerstört. Sie wurde als Ferienheim und Erholungsstätte neu aufgebaut.

Im “Tourist - Wanderheft“ von 1964 wird erwähnt, dass die Mühle ihren Strom selbst erzeugte und für späte Gäste eine Beleuchtung durch den Wald in Richtung Eisenberg gelegt hatte. Zuletzt gehörte die Mühle der Familie Richard Kühne, welche am 28. November 1927 die  Gaststättenkonzession erhalten hatte. Ab dem Jahre 1966 wurde das Anwesen vom VEB Magdeburger Armaturenwerk “Karl Marx” als Betriebsferienheim genutzt. Später wurde die Mühle an das Magdeburger Armaturenwerk verkauft. Verbunden mit baulichen Veränderungen kamen z.B. Speisesaal, Heizhaus und Terrasse hinzu. Im Herbst 1999 erwarb sie Paul Herold – der Besitzer der Naupoldsmühle. 

Als einziges Zeugnis des einstigen Mühlenbetriebes ist der Mühlgraben in seiner gesamten Länge von etwa 400 m erhalten geblieben.

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